Nun, eine Schlagzeile muss ja zum Weiterlesen verlocken. Es ist natürlich alles anders, als oben angedeutet und vom Leser schnell interpretiert. Papst Benedikt XVI. gab am vergangenen Samstag eine Audienz für die Präsidentinnen von Chile und Argentinien, Michelle Bachelet und Cristina Kirchner. Anlass war der vor genau 25 Jahren geschlossene Friedensvertrag zwischen beiden Ländern, der durch die Vermittlung des Vatikans zustande gekommen war. Das hatte einen Krieg zwischen den Nachbarstaaten verhindert. Der Vermittler war damals Papst Johannes Paul II. gewesen. In welcher Sprache die Gespräche in der Dreier-Runde verliefen, ist nicht bekannt. Denkbar ist, dass das ein oder andere Wort auf Deutsch fiel, spricht doch Michelle Bachelet ausgezeichnet diese Sprache, seit ihrem langjährigen Studienaufenthalt in der damaligen DDR.
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