Teil 4
Die Frage aber darf gestellt werden: Wer bekommt auch in 4 Wochen noch die notwendige Unterstützung? Es ist undenkbar, dass die Schäden bis dahin beseitigt sind. Großprojekte wie die zerstörten Kliniken in Talca ,Gebietsstadt von der Region 7, Concepción, und Chillan, Region 8, werden weiter im Blickpunkt bleiben ebenso wie die Autobrücken über den Rio Maule und Claro, die einstürzenden oder abzubrechenden Hochhäuser und der Flughafen. Aber wer denkt dann noch an Orte wie Iloca oder Duao, die zu 95% weggerissen wurden??
Ich hatte diese liebenswerten kleinen Fischerorte 2007 bei einer Reise besucht, ich kann die Bilder jetzt noch nicht glauben. Ich glaube, dass heute schon für diese Orte in die Zukunft gesehen Hilfsprojekte angedacht werden müssen, genauso wie 2004 nach der Tsunamikatastrophe in Indonesien Fischer im Bereich von Aceh Boote bekommen hatten, um sich wieder selbst versorgen zu können. Deshalb, akut ist die Versorgung gesichert. Es ist inzwischen ein riesiges logistisches Problem, Hilfskonvois mit 30 bis 40 großen LKWs und die sind zahlreich, gesichert zu leiten, die Mengen an Material erst einmal auch zu sichern - denn die Regenzeit steht schon vor der Tür - bevor jetzt noch mehr ankommt, aber danach die notwenige individuelle Hilfe übersehen wird. Die Nachbeben scheinen die Telekommunikation, hier das Funkinternet, das wir betreiben, wieder mehr zu behindern. Ich werde versuchen, diesen Bericht auf die „Reise“ zu schicken, ich freue mich über jede Zuschrift, natürlich auch über jede Nachfrage.
Mit herzlichen Grüßen
Eckard
der „Chronist“ vom Club Los Ulmos
Pucón
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