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Tuesday, April 27. 2010Chile bei SWR 3
Betreff: Chilenen aus dem Zillertal --Film jetzt im Internet!
Liebe Zillertaler in Chile und in Tirol, liebe chilenische und schlesische Freunde, sehr geehrte Damen und Herren, unser Film "Chilenen aus dem Zillertal", gesendet in der SWR-Reihe "Auslandsreporter" war ein großer Erfolg. Er hatte die mit Abstand höchste Auslandsreporter-Einschaltquote in diesem Jahr, fast dreimal so hoch wie der Durchschnitt. Die Auslandsredaktion des SWR hat sich deshalb entschlossen, den Film in voller Länge ins Internet zu stellen. Ihr/Sie findet ihn hier: http://www.swr.de/mediathek/sendungsauswahl/auslandsreporter/-/id=4693880/did=6287480/pv=video/nid=4693880/196a5lc/index.html Ich möchte mich nochmals bei allen ganz herzlich bedanken, die mir so sehr geholfen haben, den Film in Deutschland , in Tirol und in Südtirol zu propagieren. Das hat sicher ganz entscheidend zum Erfolg beigetragen. Es wird noch etwas dauern, bis ich die DVD verschicken kann. Einstweilen kann ja jeder schon mal den Film im Internet anschauen. Mit herzlichen Grüßen Götz Goebel (SWR) Monday, April 26. 2010
Reiner Schirmer - Leben zwischen ... Posted by Heinz Wattler
in Reiner Schirmer at
08:00
Comments (0) Trackbacks (0) Reiner Schirmer - Leben zwischen zwei Kulturen / 70
Nach kurzer Vorsprache bei Anwalt Pancho und gemeinsamen Besuch in der CORA ging es am folgenden Tag nach La Poza, wo uns keine Überraschungen erwarteten. Noch ein paar Tage und die Kinder mußten zum Schulbeginn wieder ins Internat. Dorlis und mich schockte die immer größer werdende Armut im Lande. Meine ehemaligen Mitarbeiter auf dem Staatsbetrieb verzehrten das dürftige Betriebskapital. Zuletzt wurde sogar der von mir so gepflegte Baumbestand zu Geld gemacht. Auf den anderen Staatsbetrieben sah es nicht anders aus.
Ende März fuhren wir erneut nach Santiago zu Gesprächen bei der CORA und anderen Stellen. Diesmal fuhren Dorlis und ich mit dem Auto, einem amerikanischen “Schlitten” und Privatwagen der Familie Schickedanz, um auf dem Landweg von rund tausend Kilometern Eindrücke zu sammeln. Das Gesehene entmutigte uns, denn die Ländereien, Fabriken und Häuser sahen immer ungepflegter aus. Dies war zum Teil verständlich, denn es wurde ja in diesem Chaos kaum noch etwas produziert. Der Mangel an jeglicher Ware wurde immer größer und die Unzufriedenheit der Bevölkerung wuchs. In den politischen Ansprachen des Präsidenten wurde der Opposition die Schuld an der wirtschaftlichen Misere im Land gegeben. Gegen Abend fuhren wir in gemächlichem Tempo auf der vielspurigen Einfahrtsstraße nach Santiago, dem nur noch zwanzig Kilometer entfernten Ziel der Reise entgegen. Plötzlich tauchte ein kaum wahrzunehmender Schatten an der Fahrerseite auf. Ein Krach und ich parkte sofort am rechten Straßenrand, um die Ursache des Zusammenstoßes zu ermitteln. Beim Aussteigen sahen wir einen Körper hinter uns liegen. Mit einer Taschenlampe versuchte ich den leblos daliegenden Mann vor nachfolgenden Fahrzeugen zu schützen. Auf meine Zeichen zur Hilfe reagierte niemand. Erst fünfzehn Minuten später erschien ein Krankenwagen zur ersten Hilfe, aber der Krankenpfleger konnte nur den Tod des alten Mannes feststellen. Nach dem Versprechen, die Verkehrspolizei zu benachrichtigen, fuhr er wieder fort. Ich stand weiter allein mit meiner Taschenlampe und Dorlis blieb in dem geparkten Wagen. Plötzlich ertönten laute Stimmen gegenüber an der linken Fahrbahnseite. Landarbeiter eines in der Nähe befindlichen Staatsgutes hatten wohl die Geräusche des Unfalles gehört und erkannten ihren am Boden liegenden Compañero. Die Situation für mich und später auch für Dorlis, die in dem gelben Sportwagen Marke Acadian Beaumont saß, wurde zunehmend heikler. Die inzwischen angewachsene Menschenmasse schien zu einer Selbstjustiz bereit. Endlich näherte sich ein Polizeiwagen mit Blaulicht und Martinshorn. Der Postenführer erkannte die Lage sofort und wir wurden im Einsatzwagen in Sicherheit gebracht. Die aufgebrachte Menge zog sich langsam von der Fahrbahn zurück und der Sergeant kam in die kleine Wachstube, die im Inneren des Polizeiwagens eingerichtet war. War es jetzt Schicksal oder Zufall? "Don Reiner, was machen sie denn hier?" Auch ich erkannte den Polizisten, der im Jahre 1961/62 noch als Unteroffizier den Bezirk um Fundo "La Higuera" betreute. Er war es auch gewesen, der meine Abmeldung nach Deutschland unterzeichnete. Uns wurde etwas leichter, in dieser sehr unangenehmen Situation. Das aufgenommene Unfallprotokoll schilderte den Unfallhergang präzise. Der Fußgänger hatte versucht, im Laufschritt die mehrspurige Fahrbahn zu überqueren. Dabei hatte er sich unglücklicherweise eine schlecht einsehbare Linkskurve ausgesucht. Er muß dann irgendwie ins Stolpern gekommen sein und wurde dann vom vorderen linken Kotflügel unseres Autos erfasst. Defined tags for this entry: Chile: Reiner Schirmer - Leben zwischen zwei Kultu
Friday, April 23. 2010
Chile hat den Pisco - Italien liebt ... Posted by Heinz Wattler
in Blick über den Zaun at
08:00
Comments (0) Trackbacks (0) Chile hat den Pisco - Italien liebt seine GrappeEs ist immer gut, einmal über den nächsten Zaun zu schauen. Man erweitert sein Blickfeld, sieht fremde Früchte zum Beispiel. Wir lieben Pisco heiß und innig, es ist einfach ein göttliches Gesöff. Aber was uns neulich über den Weg trabte, ist auch nicht von schlechten Eltern. Im Gegenteil: Wir fanden es so gut, dass es beim picaflor den Sprung über den Zaun geschafft hat! Aber lesen Sie selbst... Distillate di Barolo 1988 - „Branda 55°“ - Sergio Castellis Meisterstück In herausragenden Jahren bewahrt Giuseppe Castelli das wertvollste Destillat des Barolo aus seinem Keller auf, lässt es über zehn Jahre im kleinen Eichenholzfass reifen. 1750 Flaschen insgesamt, jede einzeln nummeriert und mit einer Wachsschicht verschlossen, sind das wertvolle Erbe aus dem Jahre 1988. Distillate 1988 ist für uns die vollkommene Grappa: üppige, reife Frucht an der Nase, geschmeidig und mild am Gaumen, reich und warm im nicht enden wollenden Nachgang. Den kompletten Restbestand von nahezu 300 Flaschen hat sich das Chile Wein Contor exclusiv gesichert und hält diesen schier unübertrefflichen Tropfen für Sie bereit: www.cwc.de oder direkt unter info@cwc.de 842003/Destillate di Barolo 1988 – „Branda 55°“, 0,700l Einzelpreis: 34,90€ zzgl. Porto und Verpackung Thursday, April 22. 2010
Chile - Wiederaufbau nach dem Erdbeben Posted by Heinz Wattler
in Chile heute at
08:00
Comments (0) Trackbacks (0) Chile - Wiederaufbau nach dem ErdbebenErdbeben Chile – Wiederaufbau: Wer möchte sich beteiligen? Sonia.Schiess@gmx.de Tel. 0151-1935 8066 In der 7. und 8. Region in Chile (die am stärksten durch das Erdbeben und den Tsunami betroffene Gegend) leben noch hunderte Familien in provisorischen Holzhütten, Zelten oder aber ohne alles, unter freiem Himmel. Es werden so unbürokratisch wie möglich Projekte zur Hilfestellung organisiert, mit der Absicht, den Leuten schnell wieder eine Lebensgrundlage und Verdienstmöglichkeiten zu geben. Der Wiederaufbau nach dem schweren Erdbebens soll zwar nun etwas weniger als die erstmals geschätzten 30 Milliarden USD kosten, und die Institutionen fangen wieder an zu funktionieren, aber alle Wirtschaftszweige sind, wenn nicht direkt, dann indirekt betroffen. Nur durch Arbeit können die Betroffenen Kredite aufnehmen, um Häuser, Kleidung, etc. zu finanzieren. Viele Schicksale sind erschreckend: Frauen, die nicht nur Häuser, sondern auch ihre Kinder und Ehemänner verloren haben, - Männer, die mit Kindern ohne Ehefrau, Haus und Schule vor dem Nichts stehen - und kein Einkommen mehr haben. Ein Einblick: http://www.boston.com/bigpicture/2010/02/earthquake_in_chile.html In Chile aufgewachsen, ist mein großer Wunsch, den Wiederaufbau zu unterstützen und dem großen Leid in meinem Heimatland entgegenzuwirken. Somit möchte ich Euch für eine Unterstützung zu den folgenden Projekten einladen: I) Chilenische Fischer: die Existenzen werden langsam wieder aufgebaut ... aber alle Fischer, die ihre Boote und Motoren verloren haben, haben nun keine Arbeit mehr. Beinahe die ganze Industriekette ist durch den Tsunami weggespült worden. Nicht nur Boote und Motoren haben Schaden erlitten, sondern auch die Tiefkühlanlagen, um die Ware haltbar zu machen. Viele Boote sind schon repariert, so können die Fischer schon fischen gehen … aber es fehlen dringend die Motoren. Unser erstes Ziel: 200 Motoren (ca. 5000.-€/Motor), damit die Fischer abwechselnd fischen gehen können. Von einem Boot können 4 bis 8 Familien leben. Für weitere Informationen: http://www.unboteparachile.cl (in wenigen Tagen wird auch die deutsche und englische Übersetzung fertig sein) II) Dorfaufbau: Über die Anglikanische Gemeinde in Santiago wird besonders das Dorf Putu (ca. 300 km nördlich von Concepción, wo das Erdbeben und der Tsunami die Hauptschäden verursachte) unterstützt. Um den Menschen schnell wieder Arbeits- und Erwerbsmöglichkeiten zu beschaffen ist folgendes geplant: Fischerboote: Es werden vier Fischerboote benötigt. Jedes Boot kostet ca. 10.000.- €. Jedes Boot wird einem Syndikat übergeben, um es effizient zu nutzen und die Einkommen gerecht zu verteilen. Jedes Boot begünstigt direkt etwa 75 Personen. Dorfaufbau: Gewächshäuser. Es sollen 4 Gewächshäuser gebaut werden. Jedes Gewächshaus begünstigt direkt etwa 60 Personen. Die Kosten für den Bau eines Gewächshauses betragen ca. 2.800.- € pro Fertighaus Hier wird besonders für eine Familie (Bruder aus der Gemeinde) gesammelt, dessen Haus abgerissen werden muss. Die Unkosten belaufen sich auf ca. 7000.-€ III) Techos para Chile … „Dächer für Chile“: Der Winter naht und unser großes Ziel im Land ist Ende Juni allen Menschen, die Ihre Häuser und Wohnungen verloren haben wieder ein Dach über den Kopf zu ermöglichen. Techos para Chile ist eine chilenische ONG, gegründet 1997 mit Studenten unter der Leitung vom Jesuiten F. Berríos, mit dem Ziel, Menschen ein zu Hause zu ermöglichen. Diese einfachen Holzhäuser können in 2 Tagen aufgebaut werden und kosten ca. 750.-€/Haus. Für weitere Information: http://www.untechoparachile.cl Die Spenden können auf das Konto der Katastrophenhilfe des Bundes FeG Konto Nr. 1000600 bei der SKB Witten (BLZ 45260475) mit den entsprechenden Verwendungszwecken eingezahlt werden, von wo Ihr auch eine Spendenbescheinigung erhaltet. Verwendungswunsch: „Chile – Fischerboote“, „Chile – Dorfaufbau“ oder „Techo para Chile“. Defined tags for this entry: Chile, Wiederaufbau nach dem Erdbeben
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