Mit dem Säbel rasselt Andrés Allamand Zavala, Verteidigungsminister Chiles. Die Beziehungen zwischen Chile, Peru und Bolivien sind zur Zeit wieder etwas angespannt und da schließt Allamand einen militärischen Konflikt erst einmal nicht aus. Es geht einmal mehr um den Zugang Boliviens zum Meer, eine Möglichkeit, die Bolivien im Salpeterkrieg/Guerra del Pacífico (1879-1883) verloren hatte.
Wenig hilfreich und ein Entgegenkommen verhindernd ist auch ein Monument am Titicaca-See. Das zeigt einen bolivianischen Soldaten, der einen chilenischen durch einen Stich mit dem Bajonett in den Hals tötet. Unterschrieben ist diese Dämlichkeit mit den Worten, "Was uns einmal gehörte, wird uns wieder gehören".
So kann man doch nicht in ernsthafte Verhandlungen einzusteigen und dann auch noch positive Ergebnisse erwarten. Bolivianer: Schleift das unwürdige "Denkmal" und dann sehen wir weiter.
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