Komische Sache:
Am Montag gab die Stadt Köln, die teuflisch verschuldet ist, bekannt, dass die Parkgebühren drastisch erhöht werden. Das Stadtsäckel soll durch diese bürgerfreundliche Maßnahme gefüllt werden, mit mindestens 1,8 Millionen, ein nettes Sümmchen. Der Griff in die Tasche des Kölner Bürgers und der kauflustigen Einkäufer aus dem Kölner Umland lässt dann natürlich weniger Bares in deren Portmonnaies, was sie ansonsten in Kölsch, Bratwürstchen oder anderweitig investieren könnten. Man schaufelt hier Geld also einfach nur um, von einer Tasche in die andere und übersieht dabei, dass der Verbraucher seinen Euro eben nur einmal ausgeben kann...
Und jetzt kommt das Seltsame:
Parallel dazu sollen die Tempo-30-Zonen in Köln massiv ausgeweitet werden - um die Unfallgefahr weiter zu reduzieren, heißt es. Man verstehe mich bitte richtig: Nichts gegen Tempo-30-Zonen, aber in diesem Zusammenhang - ein Schelm wer Schlechtes dabei denkt - drängt sich der Verdacht geradezu auf und ist bei mir zur Gewissheit gereift: Hier soll weiter abgeschöpft werden. Radarkontrollen bis zum Abwinken und dann tüchtig kassieren, das ist das Ziel. Und wenn sich dann alle an Tempo 30 halten, wird man die Höchstgeschwindigkeit weiter senken. Ad absurdum wird das Ganze dann geführt, wenn zuletzt schließlich jeder ein Strafmandat erhält, der sich und sein Auto überhaupt noch bewegt.
Das, oh Kölner Stadtväter, sind die falschen Signale, die falschen Töne.
Durch diese Kakophonie von Vorschriften rettet ihr den Patienten Köln auch nicht .....
Man merkt die Absicht - und ist höchst verstimmt!
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