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    <title>Chile Aktuell - Literatur</title>
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    <description>Heinz Wattler: Neues, Aktuelles und Kurioses aus Chile</description>
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    <pubDate>Wed, 25 Feb 2009 17:59:36 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Chile Aktuell - Literatur - Heinz Wattler: Neues, Aktuelles und Kurioses aus Chile</title>
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    <title>Buchmesse in Havanna</title>
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            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
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    Am Sonntag schloss die internationale Buchmesse Havanna ihre Tore. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#0000ff&quot; size=&quot;4&quot;&gt;Chile, Chile, Chile&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der gesamten Messe wurde das Gastland 2009 der Buchmesse präsentiert. Die zentrale Ausstellung »Eine Umarmung zwischen zwei Völkern« erinnerte mit Fotos, Texten und historischen Film- und Fernsehaufzeichnungen an die gewachsene Verbundenheit Kubas mit dem Chile der Unidad Popular. Künstler jener Epoche, wie der Dichter Pablo Neruda, die Sängerin Violeta Parra oder der Liedermacher der chilenischen Volksfront, Victor Jara, wurden vorgestellt. Erstmals seit dem sozialistischen Präsidenten Salvador Allende, stattete mit Michelle Bachelet auch ein Staatsoberhaupt Chiles Kuba wieder einen Besuch ab. Falls also Herr Piñera die Wahlen in Chile im Herbst gewinnen sollte, kann er sich mit seinem Besuch Kubas ein wenig Zeit lassen. Der Reiserhythmus liegt so bei ca. 30 Jahren ....   
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    <pubDate>Thu, 26 Feb 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>Bachelet</category>
<category>Chile</category>
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<category>Parra</category>
<category>Piñera</category>

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    <title>Unbekannte Gedichte von Pablo Neruda entdeckt</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/594-Unbekannte-Gedichte-von-Pablo-Neruda-entdeckt.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
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    Zwar selten, aber es passiert doch. Immer wieder findet man auf dem Dachboden einen Picasso, einen Renoir, alte Schriften. Und nun dies:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung bisher unbekannter Gedichte des chilenischen Literatur-Nobelpreisträgers Pablo Neruda sind vor kurzem von einem Sammler in Chile entdeckt worden. Dies berichtet die chilenische Zeitung &amp;quot;El Mercurio&amp;quot;. Die Sammlung aus dem Jahr 1969 nennt sich &amp;quot;Album der Isla Negra&amp;quot; und ist Alicia Urrutia, einer Nichte der Frau des Dichters, gewidmet.&lt;br /&gt;
Eigentümliches &amp;quot;P&amp;quot;&lt;br /&gt;
Gegen eine Fälschung spricht u.a. die verwendete grüne Tinte und die eigentümliche Form des Buchstaben &amp;quot;P&amp;quot;, die laut dem Sammler Nurieldin Hermosilla &amp;quot;sehr schwer&amp;quot; nachzuahmen ist. Die Sammlung sei ein &amp;quot;direkter und definitiver Beweis für seine Liebe zu Alicia&amp;quot;, sagte Hermosilla, der für die Sammlung eine &amp;quot;sehr große Summe&amp;quot; bezahlt habe.&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Tue, 08 Jul 2008 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>El Mercurio</category>
<category>Pablo Neruda</category>
<category>Santiago de Chile</category>

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    <title>Jorge Edwards - ein Portrait in drei Teilen / Teil 3</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/549-Jorge-Edwards-ein-Portrait-in-drei-Teilen-Teil-3.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;&lt;h1 align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/bilder/personen/A-JORGE.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/bilder/personen/A-JORGE.serendipityThumb.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;&lt;h1&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Jorge Edwards lesen &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Von Jorge Edwards, der bisher acht Romane sowie Essays, Memoiren und&lt;br /&gt;
Kurzprosa geschrieben hat, gibt es vier Bücher in deutscher Sprache. 1992&lt;br /&gt;
erschienen bei Luchterhand unter dem Titel «Adiós, Poeta . . .» die&lt;br /&gt;
Erinnerungen des Autors an Pablo Neruda; dieser Titel ist nur noch antiquarisch&lt;br /&gt;
erhältlich. Lieferbar sind dagegen die drei Bände, die der Berliner Verlag&lt;br /&gt;
Wagenbach herausgebracht hat: der Roman «Der Ursprung der Welt» (1996/2005),&lt;br /&gt;
der autobiografische Bericht «Persona non grata» (1973/2006), der Edwards&#039;&lt;br /&gt;
dramatische Erlebnisse in Fidel Castros Kuba schildert, sowie der soeben&lt;br /&gt;
erschienene Roman «Faustino» (1987/ 2008), der den Faust-Stoff variiert&lt;br /&gt;
(übersetzt von Sabine Giersberg, 188 Seiten, Fr. 33.40). (pap.) &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;«Als Diplomat, dachte ich, müsste man nicht arbeiten. Aber man muss eine&lt;br /&gt;
Menge tun. Vor allem dummes Zeug.» &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 12 May 2008 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>Jorge Edwards</category>
<category>Madrid</category>
<category>Santiago de Chile</category>

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    <title>Jorge Edwards - ein Portrait in drei Teilen / Teil 2</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/548-Jorge-Edwards-ein-Portrait-in-drei-Teilen-Teil-2.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;Pakt mit dem Teufel&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/bilder/personen/5.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;img width=&quot;77&quot; height=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/bilder/personen/5.serendipityThumb.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Soeben ist nun ein viertes Buch von Edwards auf Deutsch erschienen – und wieder zeigt es den weltläufigen Autor von einer neuen Seite. «Faustino», 1987 im Original veröffentlicht, ist eine so geistvolle wie groteske, so vielschichtige wie unterhaltsame Variation über das Faust-Thema – ein Roman, der als surrealistisches Traumspiel um einen chilenischen Kommunisten im Ostberliner Exil beginnt, sich dann aber in einen komplexen Agententhriller verwandelt. «In den achtziger Jahren», erinnert sich Edwards, «weilte ich auf Einladung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Berlin und beschäftigte mich intensiv mit den verschiedensten Ausformungen des Faust-Stoffes – von Marlowe über Goethe bis zum sehr komischen argentinischen Epos eines gewissen Estanislao del Campo. Er beschreibt einen Gaucho, der nach Buenos Aires kommt und im Theatro Colón Gounods sieht. Dann geht er zurück und erzählt einem Freund, was er gesehen hat.» &lt;br /&gt;
In Edwards&#039; «Faustino» kommen alle möglichen Elemente des Faust-Stoffes in verfremdeter Form vor. Es gibt ein Gretchen, einen kleinen Hund, in dem sich Mephisto verbirgt, und einen Teufelspakt. Dieser hatte damals einen ganz aktuellen Bezug. «Ich war 1978 aus dem spanischen Exil nach Chile zurückgekehrt, und wir versuchten, auf dem Verhandlungsweg mit Pinochet zur Demokratie zu gelangen. Gewissermassen war das ein Pakt mit dem Teufel. Ich habe versucht, das auf spielerische Weise darzustellen und dennoch das Wesen des Bösen auszuloten. Und es ging mir um die widersprüchliche Natur der Erinnerung. Vieles verdrängt sie, anderes erfindet sie, manches schreibt sie um. Deshalb kauft bei mir der Teufel nicht Faustinos Seele, sondern sein Gedächtnis.» &lt;br /&gt;
1986 gab es einen Versuch, Pinochet zu töten. Dadurch wurde die Atmosphäre, die zuvor recht frei gewesen war, repressiv und gefährlich. Viele Leute wurden umgebracht, auch vier oder fünf Journalisten. Und Edwards&#039; Buch sowie seine Hauptfigur bekamen eine ganz neue Bedeutung, das Zeitgeschehen lud den Stoff auf. &lt;br /&gt;
In den letzten Jahren ist Edwards so etwas wie ein freier Schriftsteller geworden. Als junger Mann hatte er indes in Chile und Princeton Jura studiert und dann als Botschafter Karriere gemacht. «Als Diplomat, dachte ich irrtümlich, müsste man nicht arbeiten und hätte alle Zeit der Welt, um Romane zu verfassen», erzählt er lachend. «In Wahrheit muss man aber eine Menge tun. Vor allem dummes Zeug. Zum Beispiel dreimal pro Tag zum Flughafen fahren, um irgendwelche wichtigen Leute abzuholen. Es gibt auf die Dauer nichts Langweiligeres als VIP-Lounges. Und zum Schreiben kommt man nur um 6 Uhr morgens.» &lt;br /&gt;
Ein Arzt aus London&lt;br /&gt;
In vielen biografischen Notizen zu Jorge Edwards steht, er entstamme einer reichen Familie. «Das stimmt nicht ganz», sagt er dazu. «Ich entstamme dem armen Zweig einer reichen Familie. Mein Vater war eigentlich Jurist, handelte aber mit landwirtschaftlichen Gütern, weil mein Grossvater mütterlicherseits da ein Geschäft aufgebaut hatte. Er importierte Dinge wie Baumwolle und Zucker, die in Chile nicht angebaut wurden. Der reiche Zweig der Familie musste überhaupt nicht arbeiten. Der war einfach reich.» &lt;br /&gt;
Die Edwards stammen aus London. Um 1806 kam ein Mann, der wie sein Nachfahre George Edwards hiess, als Arzt auf einem Schiff in den Norden Chiles und blieb dort hängen. Er arbeitete weiter als Arzt, aber einer der Söhne machte ein Vermögen: Er hatte die Schule mit zwölf Jahren verlassen und begann damit, Wasser, Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs an Bergarbeiter zu verkaufen. Mit 20 war er Millionär. Auf ihn geht der reiche Zweig der Edwards zurück. &lt;br /&gt;
Obwohl Jorge Edwards gewisse Sympathien für das politische Experiment Allendes hatte, idealisiert er es nicht. «Als ich jung war», erzählt er, «hatte Chile jede Menge Probleme. Es war ein armes Land. Aber es gab eine kulturelle Opposition. Es gab Freiräume. Ich konnte als Zwanzigjähriger meinen ersten Prosaband veröffentlichen. Es gab eine lebendige Theaterszene, die dann von der Linken zerstört wurde. Wir sahen Pirandello, Sartre, Camus. Als Allende an die Macht kam, gab es nur noch politisiertes Action-Theater. Die Kultur verarmte.» &lt;br /&gt;
Absurde Geschichten&lt;br /&gt;
Heute denkt Edwards, dass Allendes Modell gut gemeint war, aber nicht funktionieren konnte. Er erinnert sich an halbleere Supermärkte und an eine galoppierende Inflation. «Bis man zur Kasse kam, kostete die Ware schon mehr als den angeschriebenen Preis. Und Dinge wie Zahnpasta gab es einfach nicht. In so einer Situation verwundert es nicht, dass Pinochet Erfolg hatte. Dieses Land ist voll von absurden Geschichten. Ich habe leider nicht die Zeit, sie alle aufzuschreiben.» &lt;br /&gt;
Die Zukunft des Landes betrachtet er mit gemischten Gefühlen. Chile wird in zwei Jahren wieder wählen. Die Entwicklung könnte nach Edwards&#039; Einschätzung durchaus in Richtung einer «Berlusconisierung» gehen. «Es gibt da einen Kandidaten namens Sebastián Piñera, der aus dem Mittelstand kommt, aber sagenhaft reich geworden ist. Er hat mit Kreditkarten ein Vermögen gemacht, ihm gehören eine Fluggesellschaft und ein Fernsehsender. Er hat gute Chancen. Chile hat in den letzten Jahren davon profitiert, dass die Rohstoffe, die es produziert, hoch gehandelt wurden. Aber das kann sich sehr schnell wieder ändern.» &lt;br /&gt;
Nach einem europäischen Stereotyp wird die lateinamerikanische Literatur von überbordenden Fabulierern wie García Márquez geprägt. Es gibt aber auch Autoren, die einen knappen, lakonischen Stil pflegen. Zu ihnen zählt etwa der Brasilianer Machado de Assis, über den Edwards einen grossen Essay verfasst hat. Auch Jorge Luis Borges gehört in diese Linie. «Er hätte den Nobelpreis verdient», sagt Edwards, «aber sein Problem war, dass er nicht Nein sagen konnte. Er liess sich von jemandem wie Pinochet einladen. Danach war es mit frohen Botschaften aus Stockholm natürlich vorbei.» &lt;br /&gt;
Seit seine Frau, mit der er zwei erwachsene Kinder hat, vor einigen Jahren gestorben ist, lebt Jorge Edwards allein. Er möchte in der ihm verbleibenden Zeit noch einige kürzere Bücher schreiben, kleine Romane, Erzählungen, Essays, vor allem aber ein Buch über seine Kindheit. &lt;br /&gt;
«Ich muss sehr diszipliniert vorgehen», sagt er, «weil ich sonst überhaupt nicht arbeite. Am liebsten schreibe ich am Morgen, zuerst mit der Feder auf Papier, erst später am Computer. Gewöhnlich fange ich um zehn an und arbeite bis zwei. Die späte spanische Mittagszeit kommt mir entgegen.» – Das Café Gijón füllt sich, wir schauen auf die Uhr: Allmählich wird es sogar in Madrid Zeit zum Essen.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Den dritten Teil lesen Sie am kommenden Montag, dem 12.5.2008.&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Mon, 05 May 2008 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>Jorge Edwards</category>
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<category>Santiago de Chile</category>

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    <title>Jorge Edwards - ein Portrait in drei Teilen / Teil 1</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/547-Jorge-Edwards-ein-Portrait-in-drei-Teilen-Teil-1.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/bilder/personen/Jorge_Edwards.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;img width=&quot;250&quot; height=&quot;250&quot; src=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/bilder/personen/Jorge_Edwards.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Fausts kleiner Bruder&lt;br /&gt;
Der chilenische Autor Jorge Edwards ist bei uns noch zu entdecken. Zum Beispiel über den grotesken Roman «Faustino». &lt;br /&gt;
Ein Gespräch in Madrid. Von Manfred Papst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Café Gijón ist es still um diese Mittagsstunde. Da und dort sitzt jemand beim schwarzen Kaffee hinter einer Zeitung, aber es ist noch nirgends aufgedeckt. Die Madrilenen essen spät. Jorge Edwards wird hier wie ein Stammgast begrüsst, obwohl er eigentlich in Santiago de Chile lebt und nur für einige Wochen pro Jahr in die spanische Metropole kommt. Jetzt ist er wieder einmal da, um Verleger zu treffen, in Jurys mitzutun, den einen oder anderen Vortrag zu halten, Tagungen beizuwohnen, Bücher zu kaufen. Vom Piccolo bis zum Geschäftsführer eilen alle herbei, um dem freundlichen 77-Jährigen die Hand zu schütteln. &lt;br /&gt;
Edwards zählt hier zur literarischen Prominenz. Gerade hat er für seinen jüngsten, noch unveröffentlichten Roman, «Dostojewskis Haus», den mit 200 000 Dollar dotierten Premio Planeta Casa de América erhalten. Auch mit dem chilenischen Nationalpreis und dem Premio Cervantes ist er schon ausgezeichnet worden. Edwards ist in der spanischsprachigen Welt sowohl als Diplomat bekannt, der sein Land in Lima, Havanna, Brüssel und Paris vertrat, bevor er nach Allendes Ermordung für fünf Jahre ins Exil ging, wie auch als Buchautor und als Journalist. &lt;br /&gt;
Seit zwanzig Jahren schreibt er für die chilenische Nachmittagszeitung «La Segunda» eine wöchentliche Kolumne. «Sie ist noch kein einziges Mal ausgefallen», erzählt er aufgeräumt, «außer wenn ein Feiertag auf den Freitag fiel und deshalb gar keine Zeitung erschien. Wenn ich auf Reisen bin, schreibe ich meine Artikel im Voraus oder maile sie von unterwegs.» &lt;br /&gt;
Zerwürfnis mit Castro&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachraum ist Edwards erst spät bekannt geworden. 1992 erschienen hier zwar seine Erinnerungen an den Dichter Pablo Neruda, mit dem er über zwanzig Jahre lang eng befreundet war. Doch die sehr persönlichen und anekdotischen, dabei keineswegs unkritischen Reminiszenzen lenkten die Aufmerksamkeit eher auf den Porträtierten als auf den Porträtierenden. «Der wirkliche Neruda hatte übrigens wenig zu tun mit dem, den Philippe Noiret im Film darstellt», sagt Edwards. «Pablo konnte weder kochen noch tanzen, und er ging auch niemals schwimmen.» &lt;br /&gt;
Nach dem Neruda-Buch dauerte es nochmals dreizehn Jahre, bis 2005 «Der Ursprung der Welt» auf Deutsch erschien, ein eleganter kleiner Roman um Courbets gleichnamiges Skandalbild – und um einen Mann, der sich in eine rasende Eifersucht hineinsteigert. Eines von Edwards&#039; wichtigsten Büchern musste sogar 33 Jahre auf seine deutsche Publikation warten: Erst 2006 erschien «Persona non grata», der 1973 erstmals veröffentlichte Bericht über Edwards&#039; Zeit als Botschafter der Regierung Allende in Havanna. Edwards kam wie viele andere Intellektuelle jener Zeit als Verehrer Fidel Castros nach Kuba, entdeckte aber schon bald die Kluft zwischen dem sozialistischen Ideal und der Realität. Er legte sich mit dem Regime an, solidarisierte sich mit oppositionellen Kulturschaffenden, wurde systematisch bespitzelt und vom Máximo Líder in einer spektakulären Aktion des Landes verwiesen. &lt;br /&gt;
Kurz darauf erschien sein Buch «Persona non grata», das bis heute zum Nüchternsten, Klügsten und Weitsichtigsten gehört, das je über Castros Herrschaft und deren Romantisierung geschrieben wurde. Doch kritische Töne waren damals nicht opportun. «Immer wieder», erinnert sich Edwards, «sagten mir Freunde: Du magst zwar recht haben, aber es ist jetzt nicht der Moment, solche Dinge zu publizieren. Du schadest damit einer im Kern guten Sache.» Zwar wagten es einige Autoren, etwa Octavio Paz und Mario Vargas Llosa, öffentlich für Edwards einzutreten, aber mit anderen, so mit Julio Cortázar, kam es zum Bruch. «Er war ein toller Erzähler, aber politisch naiv. Er verwechselte Revolution und Cha-Cha-Cha», sagt Edwards. Auch namhafte deutsche Verlage prüften damals sein Manuskript und lehnten es ab – mit gewundenen Begründungen, wie der Autor sich erinnert. Umso mehr freut er sich, dass es jetzt endlich publiziert worden ist und durchwegs enthusiastische Kritiken geerntet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den zweiten Teil lesen Sie am kommenden Montag, dem 5. Mai 2008.&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 28 Apr 2008 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>Jorge Edwards</category>
<category>Madrid</category>
<category>Santiago de Chile</category>

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    <title>Abenteuerliche Geschichte über Auswanderer</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/401-Abenteuerliche-Geschichte-ueber-Auswanderer.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Quelle: Online Dienst der Backnanger Kreiszeitung&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum landesweiten Literatur- und Lesefest um den Frederick-Tag stellte die in Pforzheim geborene und in Waiblingen wohnende Autorin &lt;b&gt;Astrid Fritz&lt;/b&gt; ihr neues Buch &amp;quot;&lt;b&gt;Der Ruf des Kondors&lt;/b&gt;&amp;quot; vor. &lt;b&gt;Sümeyya Akdag&lt;/b&gt; von der Kaufmännischen Schule Backnang, BK 1d, schrieb darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Astrid Fritz´ neuer Roman &amp;quot;Der Ruf des Kondors&amp;quot; thematisiert die Situation von Auswanderern nach Südamerika, hier speziell nach Chile um 1850, aus dem Blickwinkel eines jungen Mannes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihres dreijährigen Aufenthaltes in Chile stieß die Schriftstellerin auf viele Spuren deutscher Auswanderer. Das intensiv recherchierte Schicksal dieser Menschen und die Schönheit des Landes veranlassten die Autorin, eine abenteuerliche, aber auch recht authentische Geschichte zu diesem Thema niederzuschreiben. Der 15-jährige Josef Scholz, heillos zerstritten mit seinem Vater und ohne wirkliche Perspektive in seinem Land, geht in einer Nachtund-Nebel-Aktion weg von daheim und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise nach Chile, um seinen Bruder, der schon drei Jahre zuvor getürmt ist, zu suchen. Auf dem Schiff macht er erste Erfahrungen mit Hunger, Not und Krankheit, und in der neuen Heimat erwarten die Siedler raue Umstände und Schwerstarbeit bei der Schaffung einer eigenen Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Ausflug in den wunderschönen, aber auch gefahrvollen Urwald lernt Josef den Indianer-Jungen Kayuantu kennen. Schon bald verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft. Während Josef zunehmend Fuß fasst in der Fremde und beruflich die ersten Erfolge hat, verliebt er sich in die schöne Ayen, die ebenfalls zum Volk der Mapuche gehört. Dabei tauchen jedoch neue Probleme und Vorurteile auf und seine Liebe wird auf die Probe gestellt.&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Oct 2007 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>Astrid Fritz</category>
<category>Chile</category>
<category>Der Ruf des Kondors</category>
<category>Lateinamerika</category>
<category>Roman</category>
<category>Südamerika</category>
<category>Sümeyya Akdag</category>

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    <title>Gedichte von Nobelpreisträgerin Mistral entdeckt</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/320-Gedichte-von-Nobelpreistraegerin-Mistral-entdeckt.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über hundert unveröffentlichte Gedichte, Fotografien und persönliche Gegenstände fanden sich im Besitz des verstorbenen Nachlassverwalters von Gabriela Mistral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 107px;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img width=&quot;107&quot; height=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/bilder/personen/gabriela_mistral.serendipityThumb.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: www.nobelpreis.org&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Santiago de Chile - Mehr als hundert unveröffentlichte Gedichte, Fotografien und persönliche Gegenstände der chilenischen Dichterin und Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral wurden in den USA entdeckt. Die Objekte sind nach dem Tod ihres Nachlassverwalters in dessen Besitz aufgetaucht, so berichtete die chilenische Tageszeitung &amp;quot;El Mercurio&amp;quot; am Sonntag.&lt;br /&gt;
Bei ihm wurden 40.000 Dokumente gefunden, darunter Briefwechsel Mistrals mit Intellektuellen und ihr erstes Buch &amp;quot;Desolación&amp;quot; (&amp;quot;Trostlosigkeit&amp;quot;), das 1922 zunächst in New York und später auch in Chile veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
1889 in Vicuña (Chile) geboren, starb Gabriela Mistral im Alter von 67 Jahren 1957 in New York. 1945 erhielt die Dichterin den Nobelpreis für Literatur. (APA)&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Jul 2007 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>Chile</category>
<category>El Mercurio</category>
<category>Gabriela Mistral</category>
<category>New York</category>
<category>Nobelpreis</category>
<category>USA</category>
<category>Vicuña</category>

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    <title>Gabriel García Márquez zum 8o. Geburtstag!</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/210-Gabriel-Garcia-Marquez-zum-8o.-Geburtstag!.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
6. März 2007: 80. Geburtstag     &lt;br /&gt;
Kolumb. Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1982; &lt;br /&gt;
&amp;quot;Hundert Jahre Einsamkeit&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;Chronik eines angekündigten Todes&amp;quot;      &lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hat er nichts anderes getan, als in einem seiner bekanntesten Werke über das zu schreiben, was er glaubt erlebt zu haben. Viele sehen in &lt;b&gt;Isabel Allendes &amp;quot;Geisterhaus&amp;quot; &lt;/b&gt;nur eine  Neuauflage dieser Erzählungen auf chilenisch. Beim Lesen fällt einem dann ein: Weshalb schreibst du nicht selber einmal über &lt;b&gt;Oma Anna Maria&lt;/b&gt; aus dem alten Küsterhaus an der Gustorfer Pfarrkirche, über die Geschichten von Geist Greulich und Zweifinger, die &lt;b&gt;Onkel Arnold &lt;/b&gt;immer so packend zu erzählen wusste, dass einem teuflisch gruselte? Weshalb berichtest du nicht über&lt;b&gt; Onkel Hans &lt;/b&gt;und seine tatkräftige Hilfe, wenn es um den großen Zwiebeltopf ging und &lt;b&gt;über Tante Maria&lt;/b&gt; mit ihrem großen und liebevollen Herzen? Über den rauen und doch so herzlichen &lt;b&gt;Opa Heinrich&lt;/b&gt;, dessen Gene ich nicht verleugnen will - vor allem nicht missen will - und &lt;b&gt;Oma Walburga&lt;/b&gt;, bei der ich die besten Jahre meiner Kindheit verbrachte, immer von ihr mit großem Verständnis verwöhnt. &lt;p&gt;Vielleicht muss man Schriftsteller sein, um das zu tun? Ist man zum Schriftsteller geboren oder wird man dazu? Ist es einfach nur harte Arbeit, 95 % Schweiß und 5% Begabung? Wer weiß - vielleicht schreib ich ja die alten Geschichten einmal auf und lasse die Personen wieder leben, bevor sie in der Erinnerung verblassen. Alle, alle hätten es weiß Gott verdient...&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;200&quot; src=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/bilder/personen/030307_ent-art-01.jpg&quot; alt=&quot;Gabriel García Márquez&quot; title=&quot;Gabriel García Márquez&quot;/&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gabriel García Márquez: Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Gabriel García Márquez&lt;/b&gt; wäre bei seiner Geburt in einem Dorf nahe der kolumbianischen Karibikküste fast durch die eigene Nabelschnur erwürgt worden. Nur die Einreibung mit Rum hätte ihn ins Leben hinübergerettet, schreibt er in seinem voluminösen Erinnerungsband &lt;b&gt;&amp;quot;Leben, um davon zu erzählen&amp;quot; &lt;/b&gt;(2002). Nach der Schulzeit sollte er Jura studieren, um die materielle Not der weit verzweigten Familie zu lindern. Doch er brach das Studium bald ab, um als Journalist Reportagen und Filmkritiken zu schreiben. In den 1950er Jahren berichtete er für eine kolumbianische Nachrichtenagentur aus Genf, Paris und Rom. Sein erster Roman &amp;quot;Laubsturm&amp;quot; erschien 1954. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der literarische Durchbruch gelang mit &lt;b&gt;&amp;quot;100 Jahre Einsamkeit&amp;quot; &lt;/b&gt;(1967), dem fulminanten Familienepos aus einem kleinen kolumbianischen Dorf, das von vielen als &amp;quot;Nationalepos&amp;quot; Lateinamerikas betrachtet wird. Der in über 20 Sprachen übersetzte Roman löste in Europa einen Boom lateinamerikanischer Literatur aus, Márquez selbst zählt es keineswegs zu seinen besten. Weitere Erfolge wie &lt;b&gt;&amp;quot;Chronik eines angekündigten Todes&amp;quot; &lt;/b&gt;(1981) und &lt;b&gt;&amp;quot;Liebe in den Zeiten der Cholera&amp;quot;&lt;/b&gt; (1985) festigten seinen Ruf als populärster Vertreter des &lt;b&gt;&amp;quot;realismo magico&amp;quot; (magischer Realismus)&lt;/b&gt;, einer Erzählweise, die Realität und Fantasie bzw. Träume miteinander verbindet. &amp;quot;Wenn Sie hierzulande eine Zeitung lesen&amp;quot;, sagte er, &amp;quot;stoßen Sie jeden Tag auf Meldungen, die ebenso unglaublich sind wie die Episoden meiner Bücher.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1982 wurde er mit dem &lt;b&gt;Nobelpreis für Literatur&lt;/b&gt; ausgezeichnet. Immer wieder hat er sich gegen Drogenkriminalität und Korruption in seiner kolumbianischen Heimat engagiert. &lt;b&gt;García Márquez&lt;/b&gt;, bekennender Sozialist und langjähriger Freund Fidel Castros, lebt seit vielen Jahren vorwiegend in Mexiko Stadt und auf Kuba. (Quellen: 3sat, ZDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 07 Mar 2007 08:15:31 +0100</pubDate>
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    <category>100 Jahre Einsamkeit</category>
<category>Chile</category>
<category>Chronik eines angekündigten Mordes</category>
<category>Gabriel García Márquez</category>
<category>Isabel Allende</category>
<category>Kolumbien</category>
<category>Liebe in den Zeiten der Cholera</category>
<category>Literaturnobelpreis</category>

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    <title>Recorriendo Chile von Norberto Seebach</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/73-Recorriendo-Chile-von-Norberto-Seebach.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;p /&gt;&lt;div style=&quot;width: 220px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;200&quot; align=&quot;middle&quot; src=&quot;http://www.picaflor.de/images/seebach-botes.jpg&quot; alt=&quot;Norberto Seebach&quot; title=&quot;Norberto Seebach&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Lago Budi, Región de la Araucanía, copyright by Norberto Seebach&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;La Liga Chileno-Alemana y Norberto Seebach tienen el agrado de invitar a usted a la reedición del libro &lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;b&gt;Recorriendo Chile&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Estará a cargo el señor &lt;b&gt;Mateo Matinic&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;y se realizará el dia &lt;b&gt;martes, 26 de septiembre&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;a las 19:30 en la sede le la &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Liga Chileno-Alemana&lt;/b&gt;, Vitacura 5875, Santiago de Chile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;hr width=&quot;50%&quot; size=&quot;2&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;Der Deutsch-Chilenische Bund und Norberto Seebach laden ein zur Präsentation des Buches&lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;b&gt;Recorriendo Chile&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Leiten wird diese Veranstaltung Herr &lt;b&gt;Mateo Matinic&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Sie findet statt am &lt;b&gt;Dienstag, 26. September&lt;/b&gt; um 19:30 in den Räumen des Deutsch-Chilenischen Bundes, Vitacura 5875, Santiago de Chile.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p /&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img width=&quot;270&quot; vspace=&quot;10&quot; height=&quot;70&quot; border=&quot;1&quot; align=&quot;middle&quot; title=&quot;Deutsch-Chilenischer Bund&quot; alt=&quot;Deutsch-Chilenischer Bund&quot; src=&quot;http://www.picaflor.de/images/liga-chileno-alemana.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 Sep 2006 15:58:31 +0200</pubDate>
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    <category>Buch</category>
<category>Chile</category>
<category>Deutsch-Chilenischer Bund</category>
<category>Fotos</category>
<category>Happening</category>
<category>Norberto Seebach</category>
<category>Recorriendo Chile</category>
<category>Santiago</category>
<category>Vitacura</category>

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    <title>Isabel Allendes neuer Roman: Inés del alma mía</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/64-Isabel-Allendes-neuer-Roman-Ines-del-alma-mia.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Ob das Datum der Veröffentlichung Zufall war? Man darf es bezweifeln. Auf alle Fälle präsentierte &lt;b&gt;Isabel Allende&lt;/b&gt;, die meist gelesene südamerikanische Autorin,  am gestrigen 18.9. 2006 in Spanien ihr neuestes Werk: &lt;b&gt;Inés del alma mía&lt;/b&gt;. Sie nimmt das Leben von Inés Suarez, einer Begleiterin von Pedro de Valdivia, als Aufhänger für eine Hommenage an alle Frauen, die an der Eroberung Amerikas beteiligt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Inés Suarez war eine einfache Näherin, die sich von Spanien aus auf den Weg nach Südamerika macht. Dort will sie ihren Mann, Juan de Málaga, finden. Der hatte sich auf der Suche nach Ruhm und Geld den Konquistadoren angeschlossen. Als sie in Südamerika ankommt erfährt sie, dass ihr Mann in Peru gestorben ist. Sie setzt nun ihren Weg Richtung Chile fort und erlebt eine große Liebesgeschichte mit &lt;b&gt;Pedro de Valdivia&lt;/b&gt;. Gemeinsam mit ihm gründet sie &lt;b&gt;Santiago de Chile&lt;/b&gt; und als er ihre Liebe verrät, ordnet sie ihr Leben neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot; hspace=&quot;5&quot; vspace=&quot;5&quot; src=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/isabel-allende.serendipityThumb.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;Bei ihrer Präsentation wies Allende darauf hin, dass die Geschichte normalerweise von Siegertypen, Machos, geschrieben wird, in der Regel von Weißen. Die Besiegten, die Frauen und Eingeborenen, kommen praktisch in der Geschichte nicht vor. Und so tauchen auch in chilenischen Geschichtsbüchern eigentlich nur die 110 Konquistadoren auf, von den sie begleitenden Damen ist irgendwie nicht die Rede...&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; „Ich bin Inés de Suarez.“ Mit diesen drei Worten beginnt ihr Buch, und so identifiziert sich Allende auch während sich die Geschichte entwickelt stets mit ihrer Protagonistin. &lt;b&gt;Isabel Allende: „Ich möchte 73 Jahre alt werden wie Inés, mit der gleichen Lebenslust, der gleichen Leidenschaft und Kraft und dem gleichen Wunsch verliebt zu sein!“&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Sep 2006 12:53:56 +0200</pubDate>
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    <category>Allende</category>
<category>Chile</category>
<category>Frau</category>
<category>Inés del alma mía</category>
<category>Isabel</category>
<category>Literatur</category>
<category>Pedro</category>
<category>Valdivia</category>

</item>
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    <title>Isabel Allende, Mein erfundenes Land, 3. Teil</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/46-Isabel-Allende,-Mein-erfundenes-Land,-3.-Teil.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Lang, trocken und heiß ist der Sommer in der Hauptstadt. Die Sonne lässt den Asphalt schmelzen und schlägt den Leuten aufs Gemüt, deshalb flieht, wer kann, aufs Land. Als ich klein war, siedelte meine Familie für zwei Monate ans Meer um, eine wahre Safari im Automobil meines Großvaters. Die Straßen waren miserabel. Mindestens einmal war ein Reifen platt. Großvater hatte während der Fahrt ein Schießeisen auf den Knien, wie man sie früher für Duelle benutzte, denn er glaubte, am Pass von Curacaví, der bezeichnenderweise &amp;quot;Die Grabstätte&amp;quot; hieß, lauere eine Horde Banditen. Falls es sie überhaupt gab, waren es wohl eher Herumtreiber, die beim ersten Warnschuss das Weite gesucht hätten, vorsichtshalber überquerten wir die Anhöhe betend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;All das ist Vergangenheit. Die Badeorte erreicht man heute in weniger als zwei Stunden über hervorragende Straßen. &lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Isabel Allendes Buch, aus dem dieser Auszug stammt, erscheint am 14. August 2006 im Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.picaflor.de/images/curacavi.jpg&quot; title=&quot;Curacavi - Chile&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Foto: Eva Wattler&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Aug 2006 08:20:03 +0200</pubDate>
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    <category>Allende</category>
<category>Chile</category>
<category>Curacavi</category>
<category>Geisterhaus</category>
<category>Isabel</category>
<category>Literatur</category>
<category>Mein erfundenes Land</category>
<category>Santiago</category>
<category>Suhrkamp</category>
<category>Zorro</category>

</item>
<item>
    <title>Isabel Allende, Mein erfundenes Land, 2.Teil</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/44-Isabel-Allende,-Mein-erfundenes-Land,-2.Teil.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img width=&quot;72&quot; vspace=&quot;10&quot; hspace=&quot;10&quot; height=&quot;120&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-right: 5px; padding-left: 5px; float: left; width: 72px; height: 120px;&quot; src=&quot;http://www.picaflor.de/chile-aktuell/uploads/bilder/allende-mein-erfundenes-land.jpg&quot; title=&quot;Isabel Allende - Mein erfundenes Land&quot;/&gt;In Metropolen wie Caracas oder Mexiko-Stadt mögen Arm und Reich sich mischen, in Santiago sind die Grenzen deutlich markiert. Lichtjahre liegen zwischen den Villen der Reichen an den Berghängen der Kordillere - mit Wächtern an den Pforten und vier Garagen - und den Behausungen in den Wohngegenden der Arbeiter, wo 15 Personen in zwei Zimmern ohne Bad zusammengepfercht sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich in Santiago bin, staune ich immer, dass ein Teil der Stadt schwarz-weiß ist und der andere in Technicolor leuchtet. Im Zentrum und in den Arbeitervierteln sieht alles grau aus, die wenigen Bäume sind am Ende ihrer Kräfte, die Mauern ausgewaschen, die Menschen müde. Selbst die Hunde, die hier herumstromern, sind flohgeplagte Promenadenmischungen von undefinierbarer Farbe. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;In den Wohngegenden der Reichen kann man nur die Vegetation bewundern, die Villen verbergen sich hinter unüberwindlichen Mauern, kein Mensch ist auf der Straße, und die Hunde werden nur nachts aus dem Zwinger geholt, um die Anwesen zu bewachen.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Mein Kommentar:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Isabel Allende, wohnhaft in Kalifornien, scheint längere Zeit nicht mehr in Santiago gewesen zu sein. Es ist ein bisschen sehr schwarz-weiß wie sie die Lebensverhältnisse in Santiago beschreibt. Vielleicht trübt der längere Abstand von der Heimatstadt den Blick? Mit Tucholsky fragt man: Wo bleibt das Positive? Für mich verändert sich Santiago, das ich regelmäßig einmal im Jahr besuche, durchaus positiv. Abgesehen von der zur Zeit ansteigenden Kriminalität, die aber nach Ansicht aufmerksamer chilenischer Beobachter vor allem auf eine zu lässige Haltung der aktuellen Regierung gegenüber Kriminellen zurück geführt wird, stelle ich seit mehr als zehn Jahren eine durchaus positive Entwicklung fest, die auf breitem Podest steht. Besonders in den Außenbezirken entstehen seit Jahren neue Wohnanlagen, Häuser mit kleinen Gärten, für die weniger Bemittelten. Unterstützt durch staatliche Programme gelingt es immer mehr Chilenen, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Aug 2006 08:35:22 +0200</pubDate>
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    <category>Allende</category>
<category>Chile</category>
<category>Geisterhaus</category>
<category>Isabel</category>
<category>Literatur</category>
<category>Mein erfundenes Land</category>
<category>Santiago</category>
<category>Suhrkamp</category>
<category>Zorro</category>

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    <title>Isabel Allende, Mein erfundenes Land</title>
    <link>http://www.picaflor.de/chile-aktuell/archives/42-Isabel-Allende,-Mein-erfundenes-Land.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ein Appetithäppchen, es macht vielleicht Lust auf mehr.&lt;br /&gt;Das Buch erscheint am 14. August 2006 im Suhrkamp Verlag.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Meine Familie stammt aus Santiago. Dort wuchs ich auf, heute erkenne ich die Stadt kaum wieder. Soldaten hatten sie ursprünglich mit Schwertstreich und Spaten nach dem Grundriss alter spanischer Städte angelegt: eine Plaza de Armas in der Mitte, von der schnurgerade, parallele Straßen abgehen. Davon ist kaum mehr als die Erinnerung geblieben. Wie eine nimmersatte Krake hat Santiago seine Tentakel gierig in alle Richtungen ausgestreckt; heute beherbergt die Stadt fünfeinhalb Millionen Menschen.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt könnte schön sein, ihre Straßen sind sauber, und es fehlt nicht an Parks, doch sie trägt eine braune Haube aus verschmutzter Luft, die im Winter Vögel im Flug umbringt. Die Bewohner Santiagos sind daran gewöhnt, den täglichen Smog-Index zu verfolgen wie die Börsennachrichten und Fußballergebnisse. Steigt der Index zu stark an, wird der Verkehr anhand der Nummernschilder eingeschränkt, für Schulkinder fällt der Sportunterricht aus, und man bemüht sich allenthalben, das Atmen weitgehend einzustellen. Der erste Regen des Jahres wäscht die Schmierage aus der Luft und fällt wie Säure auf die Stadt. Falls Sie ohne Regenschirm unterwegs sind, werden Sie glauben, man träufele Ihnen Zitronensaft in die Augen, aber keine Bange, blind ist davon noch niemand geworden.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Und es gibt andere Tage: Manchmal ist der Himmel am Morgen wolkenlos, und man kann den herrlichen Blick auf die schneebedeckten Berge genießen.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Fortsetzung folgt.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Text aus:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Isabel Allende, Mein erfundenes Land. Aus dem Spanischen von Svenja Becker. Copyright Isabel Allende 2003. Copyright der deutschen Ausgabe: Suhrkamp Verlag Frankfurt/M. 2006; gekürzte Fassung&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Tue, 22 Aug 2006 08:27:16 +0200</pubDate>
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<category>Zorro</category>

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    <title>Isabel Allende, Mein erfundenes Land</title>
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    <author>ec@cwc.de (Heinz Wattler)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Spätestens seit dem &lt;b&gt;&amp;quot;Geisterhaus&amp;quot;&lt;/b&gt; (1982) ist &lt;b&gt;Isabel Allende&lt;/b&gt; einem breiten Kreis von Lesern auch in Deutschland bekannt. Zuletzt erschien ihr Roman &amp;quot;Zorro&amp;quot;. Ihre Bücher wurden in 27 Sprachen übersetzt und über 35 Millionen Mal verkauft. Heute lebt sie in Kalifornien. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;In wenigen Tagen, am 14. August, erscheint ihr neues Buch, &lt;b&gt;&amp;quot;Mein erfundenes Land&amp;quot;&lt;/b&gt;. Vor dem Hintergrund der grandiosen Landschaften am Ende der Welt erzählt sie von dem, was ihr Heimatland &lt;b&gt;Chile&lt;/b&gt; für sie liebenswert und unerträglich macht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Morgen steht an dieser Stelle ein kleiner Auszug aus der deutschen Übersetzung.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Isabel Allende, Mein erfundenes Land&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Suhrkamp 2006 &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Weitere Informationen unter www.suhrkamp.de und www.isabelallende.com&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Mon, 21 Aug 2006 08:24:10 +0200</pubDate>
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