Quelle: Online Dienst der Backnanger Kreiszeitung
Zum landesweiten Literatur- und Lesefest um den Frederick-Tag stellte die in Pforzheim geborene und in Waiblingen wohnende Autorin Astrid Fritz ihr neues Buch "Der Ruf des Kondors" vor. Sümeyya Akdag von der Kaufmännischen Schule Backnang, BK 1d, schrieb darüber.
Astrid Fritz´ neuer Roman "Der Ruf des Kondors" thematisiert die Situation von Auswanderern nach Südamerika, hier speziell nach Chile um 1850, aus dem Blickwinkel eines jungen Mannes.
Während ihres dreijährigen Aufenthaltes in Chile stieß die Schriftstellerin auf viele Spuren deutscher Auswanderer. Das intensiv recherchierte Schicksal dieser Menschen und die Schönheit des Landes veranlassten die Autorin, eine abenteuerliche, aber auch recht authentische Geschichte zu diesem Thema niederzuschreiben. Der 15-jährige Josef Scholz, heillos zerstritten mit seinem Vater und ohne wirkliche Perspektive in seinem Land, geht in einer Nachtund-Nebel-Aktion weg von daheim und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise nach Chile, um seinen Bruder, der schon drei Jahre zuvor getürmt ist, zu suchen. Auf dem Schiff macht er erste Erfahrungen mit Hunger, Not und Krankheit, und in der neuen Heimat erwarten die Siedler raue Umstände und Schwerstarbeit bei der Schaffung einer eigenen Existenz.
Auf einem Ausflug in den wunderschönen, aber auch gefahrvollen Urwald lernt Josef den Indianer-Jungen Kayuantu kennen. Schon bald verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft. Während Josef zunehmend Fuß fasst in der Fremde und beruflich die ersten Erfolge hat, verliebt er sich in die schöne Ayen, die ebenfalls zum Volk der Mapuche gehört. Dabei tauchen jedoch neue Probleme und Vorurteile auf und seine Liebe wird auf die Probe gestellt.
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