Die Atacama im Norden Chile gilt als trockenste Wüste der Welt. Hier finden Sternengucker aus aller Welt besonders zum Beobachten des Himmels. Die Hochebene bietet die weltweit meisten unbewölkten Nächte.
Eine Firma aus Mainz hat den Zuschlag bekommen, neue Radio-Teleskope in der Atacama zu bauen. 50 bis 60 sollen unter dem Projektnamen Alma (Atacama Large Millimetre Array) aufgestellt werden. Es ist eine Kooperation zwischen amerikanischen, europäischen und japanischen Firmen, die größte ihrer Art.
ESO, die European Organization for Astronomical Research in the Southern Hemisphere, aus der Nähe von München. Die Europäer und Amerikaner finanzieren 25 Antennen, mit der Option auf weitere sieben, die japanische Firma vier. So sollen insgesamt bis zu 68 Radio-Teleskope in der Atacama aufgestellt werden.
Ziel des Unternehmens ist, mehr Informationen über die chemische Zusammensetzung des Weltalls zu erfahren. Diese Informationen werden durch elektromagnetische Wellen übertragen, die die Teleskope auffangen.
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