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Friday, April 4. 2008
Was hat das nun mit chilenischer Küche zu tun? Richtig gefragt, nichts, im Grunde genommen, oder fast nichts. Denn Elemente der herzhaften deutschen Küche findet man ja auch in Chile. Man braucht nur an die Fast-Food-Kette "Don Fritz" zu denken, die mit diesem typisch deutschen Namen für Sauerkraut, Wurst und riesige Biere steht.
Doch davon einmal an dieser Stelle mehr zu einem anderen Zeitpunkt.
 Heute kehren wir einmal aus begründetem Anlass zu den kulinarischen deutschen Wurzeln zurück und begeben uns auf den Viktualienmarkt in München. Dort soll am vergangenen Montag ein gar herzhaftes Gelage stattgefunden haben, dessen Hauptrollen von etlichen knusprig-braunen Würsten und einem gewaltigen Schlag Sauerkraut besetzt waren. In den Nebenrollen traten zwei Helle auf, mit denen der Gaumenschmaus runtergespült wurde.
Am kommenden Freitag wird´s dann wieder chilenisch. Aber so ein Besuch in der Landeshauptstadt Bayerns und dann noch bei herrlichem Wetter, tja, der hat´s eben in sich...
Tuesday, February 5. 2008
Eine der kürzesten Karnevalssessionen der letzten 20 Jahre geht heute zu Ende. Kein Problem, sagen die einen, oh wie schade, brummen die anderen. Eines ist gewiss: Am 11.11.2008 geht die Party wieder los, und alle Jecken brennen drauf, bis zum Aschermittwoch 2009 wieder ihr Bestes zu geben.
Aber noch heißt es:
Kumm loss mer fiere!
In Köln wird heute der Nubbel verbrannt. Der Nubbel ist eine Strohpuppe. Er hängt an Karneval über den Kölner Kneipentüren. Dienstags um Mitternacht wird die Figur unter lautem Geheule und Wehklagen verbrannt. Mit dem Nubbel gehen auch alle Sünden der närrischen Zeit in Flammen auf. Für das kommende Jahr wird der Karneval mit all seinen Sünden begraben. Aber vorher darf uns das Bärbelchen noch ein paar Kölsch bringen. Danke, liebes Bärbelchen, Prost!
Übrigens: Kölsch ist das einzig zugelassene Getränk im Kölner Karneval. Man sollte es im eigenen Interesse tunlichst vermeiden, nach Pils oder Weizen zu fragen. Ansonsten zieht man so schnell den Groll auf sich. Das mindeste ist, dass einen der Köbes auf Grund dieser Unflätigkeit ignoriert und langsam aber sicher verdursten lässt. Fragt man gar nach einem Alt-Bier (= abgestandenes Bier aus dem Raum Düsseldorf), wird man in einen dunklen und muffigen Keller gesperrt und frühestens zum Fischessen an Aschermittwoch wieder rausgelassen...
(Quelle: www.koelner-karneval.info)
Thursday, November 29. 2007
Nur aus Studiengründen trafen sich etliche Bierbrauer aus Chile in Deutschland um die dortige Bierlandschaft zu erkunden. Auch der Erfinder des Hanfbieres, inzwischen der Braumeister von Kross/Chile, gehörte zu den "Praktikanten". Hier praktiziert er gerade mit geübtem Griff den Genuss von Früh-Kölsch in der bekannten Kölner Traditionsgastwirtschaft. Man sprach den typischen deutschen Gerichten zu, probierte das ein oder andere Kölsch und gewöhnte sich an den Köbes (so heißt der typische Kellner eines Kölner Brauhauses) - der natürlich immer dann ein neues Bierchen brachte, wenn ihm ein leeres Glas entgegenlachte. Asbjorn Gerlach, gebürtiger Berliner, brachte seinen Kollegen aus Chile dann bei: "Jungs, wenn ihr nichts mehr trinken wollt, dann müsst ihr einfach einen Deckel oben auf das leere Glas legen. Das versteht der Köbes und ihr bleibt trocken..."
Also während meiner Anwesenheit war der Köbes fleißig bei der Arbeit, einen Deckel auf einem Kölschglas habe ich bei keinem der Bier-"Studenten" gesehen !
Tuesday, November 27. 2007
In Bayern zählt Bier als Grundnahrungsmittel. Weshalb also nicht einmal ein solches Grundnahrungsmittel als zusätzliches Rezept einsetzen?
Und hier ist das Grundnahrungsmittel aus Chile, in 2008 vielleicht auch schon in Deutschland auf dem Siegeszug. Auf alle Fälle hat sich der Braumeister, Asbjorn Gerlach, in den vergangenen Tagen einmal ausführlichst mit der deutschen Braulandschaft vertraut gemacht...
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