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Friday, October 16. 2009
Chile ist ein Land mit vielen Legenden und Mythen. Eine davon ist die Legende von "El Caleuche", dem Geisterschiff.
Rund um die Insel Chiloé und durch die südlichen Kanäle soll das Geisterschiff segeln. Die Mannschaft besteht aus Magiern, die das Schiff nur des Nachts, niemals bei Tageslicht, segeln lassen. Die Seelen der Ertrunkenen sollen von diesem Schiff aufgenommen werden. Aber auch wenn das Schiff den Schiffbrüchigen ein Heim bietet, so sind die Magier nicht so freundlich zu denen, die versuchen, das Schiff zu sichten. Sie bestrafen die Wagemutigen, indem sie ihnen Gesicht und Rücken verdrehen, sie manchmal auch sterben lassen.
Um sich vor den ungebetenen Blicken zu schützen, hat "El Caleuche" die Fähigkeit, sich in ein Stück Treibholz zu verwandeln oder sich unsichtbar zu machen. Andere berichten vom "El Caleuche" als Schiff, das sich in selbst erzeugten Nebel versteckt.
Trotzdem kann das Geisterschiff auch Erbarmen zeigen. Besucher des Schiffes sollen zu Unterwasser-Städten geführt worden seien, sie sollen große Unterwasser-Schätze gezeigt bekommen haben, solange sie schwören, diese Geheimnisse bis zu ihrem Tode für sich zu bewahren. Tun sie dies nicht, so bestraft sie die Besatzung. Macht ein Geschäftsmann plötzliche Gewinne, so werden diese dem Hendel mit dem Geisterschiff zugeschrieben.
Erinnert diese Geschichte nicht an den Fliegenden Holländer Europas? Mythen sind international oft erstaunlich ähnlich, jeweils mit einer Prise Lokalkolorit versehen...
Wednesday, May 20. 2009
Weniger Tourismus nach Chile? Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat seinem Jahresbericht zur Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus veröffentlicht. Bedauerlicherweise fiel Chile dabei auf Platz 57 von 133. Eines der Kriterien der Bewertung ist gewiss nicht nachvollziehbar: Chile wird in allen Einzelkriterien der Kategorie "Naturressourcen" negativ bewertet. Das macht keinen Sinn. Nur wenige Länder auf der Erde weisen einen so großen Bereich der gesamten Landesfläche als Schutzgebiet aus. Dazu kommen private Naturparks wie z.B. der Parque Pumalín. Wir berichteten darüber an anderer Stelle in diesem Blog. Stichwort: Tompkins. Neue Ideen sollen nun den Tourismus weiter ankurbeln: Astronomietourismus im Elqui-Tal: Dort befinden sich zahlreiche Sternwarten. Weintourismus in der Zentralzone: Als das „Bordeaux“ Südamerikas gefeiert wollen immer mehr Weinfreunde einmal schauen, wo denn die Reben für die köstlichen chilenischen Weine wachsen! Wellness: Thermalquellen im Süden Chiles. Kultur: Die Kultur der Mapuche kennenlernen( indigene Einwohner Chiles). Was aber sollte ein Tourist aus Deutschland tun, der mit wenig Zeit und einem begrenzten Budget nach Chile reist ? Auf alle Fälle ist es nicht möglich, ganz Chile zu bereisen. Entscheidet man sich für die richtige Jahreszeit, den chilenischen Sommer, dann ist der Nationalpark Conguillío mit seinen einzigartigen Araukarienwäldern unbedingt zu empfehlen, ebenso das Gebiet der Vulkane und Seen. Dort sind die Spuren der deutschen Einwanderer heute noch sichtbar. San Rafael und der Nationalpark Torres del Paine in Patagonien sind absolute Höhepunkte, wenn man Natur erleben will. Wanderer sind bestens auf der Insel Chiloé aufgehoben
Friday, January 30. 2009
Typisch chilenisch
Der Gast nimmt Platz, und zuerst bringt der Kellner, ungefragt, ofenwarmes Brot, Butter und eine Sauce namens Pebre – mehr oder weniger scharf zubereitet.
Pebre wird in ganz Chile gegessen, ebenso Empanadas, Fleisch vom Holzkohlegrill, Ensalada chilena und Kürbisgebäck.
Sehr beliebt in ganz Chile ist auch das Nationalgetränk Pisco – vor allem als Aperitif: Pisco Sour.
Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrössern:
Wie immer stammt dieser Tipp und die wunderbaren Bilder aus dem bekannten Kochbuch "Die chilenische Küche", herausgegeben von Karla Berndt und Birgit Heitfeld, zu erhalten in Deutschland bei Chile Wein Contor - www.cwc.de.
Freuen Sie sich schon auf den kommenden Freitag, denn am 06. Februar beantworten wir an dieser Stelle erneut die Frage:
Und was essen wir am Wochenende?
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Friday, January 23. 2009
Lachs aus Chile ist von bester Qualität und weltweit beliebt. Ihn zuzubereiten muss aber nicht immer schwierig sein:
Salmón pochado
Lachs in Gemüsebrühe
TRADITIONELL
4 Portionen
- 1 kg Lachsfilet, in vier Portionen
- 1 Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
- 1 Möhre, in schmale Scheiben geschnitten
- 200 ml Fischbrühe
- 1 fein gehackte Knoblauchzehe
- 120 ml Weißwein
- glatte Petersilie
- Blätter vom Stangensellerie
- Salz und Pfeffer
- 4 bissfest gekochte Möhren als Dekoration
In eine feuerfeste Form Zwiebelringe, Möhrenscheiben, Wein, Fischbrühe, Knoblauch, Petersilie und Selleriegrün geben.
Den Lachs darauf legen und 15 Minuten bei 190 °C im Backofen garen.
Heiß servieren und jede Portion mit einer Möhre dekorieren.
Wie immer stammt dieser Tipp aus dem bekannten Kochbuch "Die chilenische Küche", herausgegeben von Karla Berndt und Birgit Heitfeld, zu erhalten in Deutschland bei Chile Wein Contor - www.cwc.de.
Freuen Sie sich schon auf den kommenden Freitag, denn am 30. Januar beantworten wir an dieser Stelle erneut die Frage:
Und was essen wir am Wochenende?
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