NaturkatastrophenDie Verteilung von Naturkatastrophen über den Globus ist ungerecht: Einige Regionen werden geplagt von Erdbeben und Vulkanausbrüchen - häufig eng besiedelte Gebiete. In Sumatra etwa, wo durch den Tsunami von 2004 zehntausende Menschen den Tod fanden, könnte es laut einer aktuellen Untersuchung schon bald zu einer ähnlich heftigen Katastrophe kommen.
Seismografen Welt notierten am 22. Mai 1960 einen der traurigen Rekorde in der Geschichte der Naturkatastrophen: Das gewaltigste Erdbeben der Moderne erschütterte mit einer Magnitude von 9,5 Chile. Die seismischen Wellen breiteten sich durch den gesamten Globus aus und entfesselten einen Tsunami, der noch im weit entfernten Hawaii und in Südafrika auf die Küsten schlug. Er kostete rund 3 000 Menschen das Leben. Das Beben entsprang tief unterhalb der Erdoberfläche durch die Kollision tektonischer Platten, wodurch eine Energie vergleichbar mit Millionen von Nuklearbomben freigesetzt wurde. Nur 38 Stunden später begann der
Vulkan Cordón Caulle im Landesinneren Lava zu spucken - nur ein Zufall?
Fortsetzung folgt morgen.
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