Die
Papaya ist eine Art Baum-Melone, die als Nahrungsmittel in Mittel- und Südamerika hoch geschätzt wird.
Ihr Fruchtfleich ist saftig mit einem süßen Geschmack, der an Melone und Aprikose erinnert. Die Rinde der unreifen Früchte wird als Heilmittel genutzt: Das Papain der Papaya regt die Verdauung an und ist eine optimale Ernährungsergänzung bei Schlankheitskuren und Fitnessdiäten. Dabei enthält die Papaya reichlich Vitamine.
Papain spaltet Eiweiße und ist gut dazu geeignet, weniger zarte Fleischstücke mürbe zu machen – man reibt sie einfach mit etwas zerdrücktem Fruchtfleisch ein. Der zarte Geschmack der Papayas kommt besonders gut zur Geltung, wenn das Fleisch danach mit etwas Zitrone beträufelt wird.
Bereiten auch Sie sich ein traditionelles Gericht aus dem Norden Chiles zu:
Pollo a la papaya - Huhn mit Papaya
6 Portionen
- 1,5 kg Huhn (Bruststücke und Keulen)
- 100 g Mehl
- 2 TL Currypulver
- Salz und Pfeffer
- Öl
- Butter
- 1 TL Maizena (Markenname für Speisestärke aus Maismehl)
- 600 ml Papaya-Nektar
- 200 g Papaya aus dem Glas, fein geschnitten
- 2 TL brauner Zucker
- 3 TL Zitronensaft
Den Backofen auf 180 °C vorwärmen. In einer Schüssel Mehl, Curry, Salz und Pfeffer mischen und die Hühnerstücke damit panieren.
In einer Pfanne das Öl erhitzen und bei starker Hitze die Hühnerstücke darin anbraten. Nun das Fleisch in einer ofenfesten Form verteilen, Bratensaft und Butter hinzufügen und im Backofen 40 Minuten garen.
Inzwischen Maizena in etwas Papaya-Nektar gut verrühren. Den restlichen Nektar in einen Topf geben, Früchte und Zucker dazu geben und auf kleiner Flamme erhitzen, dabei ab und an umrühren. Maizena unterrühren.
Wenn das Ganze dicklich wird, den Zitronensaft dazu gießen.
Das Fleisch in einer großen Schüssel anrichten. Fett vom Bratensaft abschöpfen und diesen mit der Papaya-Sauce vermischen. Über das Fleisch gießen und heiß servieren – dazu passt körniger Reis.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!
Wie immer stammt dieses köstliche Rezept aus dem bekannten Kochbuch
"
Die chilenische Küche",
herausgegeben von
Karla Berndt und
Birgit Heitfeld,
zu erhalten in Deutschland bei
www.cwc.de.
Freuen Sie sich schon auf den kommenden Freitag, denn am
16. Februar beantworten wir an dieser Stelle erneut die Frage:
Und was essen wir am Wochenende?
Ergänzung zum obigen Artikel im Anschluss an den Kommentar von Arauco:
Hier ist die chilenische Papaya abgebildet, mit einer kleinen Kugel Vanilleeis - gesund, köstlich, chilenisch, authentisch!
13.2.2007 / HW
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