Tausende eingeschlossen
Durch eine Kältewelle und die ersten Schneefälle seit mehr als 40 Jahren sind einige Dörfer in Zentralchile von der Außenwelt abgeschnitten worden. Teilweise sei bis zu einem Meter Schnee gefallen, sagte der Gouverneur der Stadt Linares am Fuße der Anden gestern.
Die chilenische Katastrophenschutzbehörde (ONEMI) rief für die etwa 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile gelegene Region del Maule Frühalarm aus und versetzte die Rettungskräfte in Alarmbereitschaft.
Etwa 900 Menschen sind dort den Angaben zufolge von der Außenwelt abgeschnitten. Auch etwa 400 Kilometer weiter südlich schlossen Schneefälle etwa 2.000 Menschen in ihren Dörfern ein.
Schnee auch in Santiago
Der Kältewelle in Chile sind bereits etwa zehn Menschen zum Opfer gefallen. Der Pass Los Libertadores, der Chile mit der argentinischen Provinz Mendoza verbindet, musste aufgrund des Schnees ebenfalls geschlossen werden.
In der Hauptstadt Santiago fiel zwar auch ein wenig Schnee, doch wurden von dort keine Schäden gemeldet. Das ungewöhnliche Ereignis erfreute stattdessen die Bewohner, insbesondere die Kinder.

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