In den 100 Jahren ihres Bestehens erlebte die Viña Tarapacá so manches Wechselbad, auf und ab ging es, im Zuge der chilenischen Weineuphorie schließlich nur noch steil aufwärts. Nun aber schloss sich das Weingut mit dem Giganten Viña San Pedro zusammen, der sich recht fett ins gemeinsame Bett drängte. Behäbig setzte er seinen Namen vor den des Traditionsweingutes. Size is beautiful? Nicht immer, wahrlich nicht immer...
Wollen wir hoffen, dass die Weine zumindest eigenständig bleiben und es nicht auf einen einzigen gemeinsamen SanPedroTarapacá-Wein rauslaufen wird - das wäre dann doch zu schade.
Wir erfreuen uns für heute an einem Bild aus vergangenen Zeiten, als alles noch relativ überschaubar war. Tarapacá - der Name klingt heute noch besser und zeugt von großer Tradition im chilenischen Weinbau!
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