Weniger Tourismus nach Chile?
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat seinem Jahresbericht zur Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus veröffentlicht. Bedauerlicherweise fiel Chile dabei auf Platz 57 von 133. Eines der Kriterien der Bewertung ist gewiss nicht nachvollziehbar: Chile wird in allen Einzelkriterien der Kategorie "Naturressourcen" negativ bewertet. Das macht keinen Sinn. Nur wenige Länder auf der Erde weisen einen so großen Bereich der gesamten Landesfläche als Schutzgebiet aus. Dazu kommen private Naturparks wie z.B. der Parque Pumalín. Wir berichteten darüber an anderer Stelle in diesem Blog. Stichwort: Tompkins.
Neue Ideen sollen nun den Tourismus weiter ankurbeln:
Astronomietourismus im Elqui-Tal: Dort befinden sich zahlreiche Sternwarten.
Weintourismus in der Zentralzone: Als das „Bordeaux“ Südamerikas gefeiert wollen immer mehr Weinfreunde einmal schauen, wo denn die Reben für die köstlichen chilenischen Weine wachsen!
Wellness: Thermalquellen im Süden Chiles.
Kultur: Die Kultur der Mapuche kennenlernen( indigene Einwohner Chiles).
Was aber sollte ein Tourist aus Deutschland tun, der mit wenig Zeit und einem begrenzten Budget nach Chile reist ? Auf alle Fälle ist es nicht möglich, ganz Chile zu bereisen. Entscheidet man sich für die richtige Jahreszeit, den chilenischen Sommer, dann ist der Nationalpark Conguillío mit seinen einzigartigen Araukarienwäldern unbedingt zu empfehlen, ebenso das Gebiet der Vulkane und Seen. Dort sind die Spuren der deutschen Einwanderer heute noch sichtbar. San Rafael und der Nationalpark
Torres del Paine in Patagonien sind absolute Höhepunkte, wenn man Natur erleben will. Wanderer sind bestens auf der
Insel Chiloé aufgehoben
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