Eben kam eine Mail rein, und obwohl es noch nicht Freitag ist, ein Tag, der irgendwie für Rezepte prädestiniert ist, kann ich nicht umhin, dieses Rezept an dieser Stelle einmal zu drucken. Text und Bild: H. und K.!
Hallo Heinz und Marlene, gestern hatten wir Freunde eingeladen; die dann als Versuchskaninchen für mein erstes home made Ceviche (als Vorspeise serviert) hinhalten mussten!!! Diese Information möchte ich Euch als unsere Wegbereiter für die Köstlichkeit natürlich nicht vorenthalten.
Das Zeug hat übrigens hervorragend geschmeckt; krank wurde vom rohen Fisch keiner. Ich konnte in einem Feinkostladen Dorschfilets kaufen, die eben grad frisch in der Styroporbox auf Eis gelagert eingetroffen waren. Knapp 400g Fisch grob gewürfelt, Saft aus 4 Limetten, Zwiebeln und frischen Ingwer wie Koriander sowie Chilis verschiedener Schärfe dazu und ca. 3 Stunden im Kühlschrank „mariniert“. Da habe ich dann auch gesehen, wie sich der Fisch durch die Säure der Limetten ähnlich dem Kochvorgang von eher transparent zu weiß veränderte (wahrscheinlich Denaturierung des Proteins…).
Lieber H., es ist schlicht unverschämt, wenn einen eine solch appetitliche Mail so gegen Feierabend erreicht. Was ist die Folge? Na? Jawoll: Soeben ist meine Beste auf dem Weg in das Fischgeschäft unseres Vertrauens und kauft feinen, frischen Fisch, den wir anschließend zubereiten werden. Eigentlich war ja heute Abend Rad fahren angesagt, aber, lieber Hilmar, DU BIST ES SCHULD: Jetzt wird Ceviche zubereitet und anschließend verputzt! Danke

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